Bewegungsmelder Test – Die Testsieger im Vergleich

Herzlich Willkommen! Sie stehen gerade vor einer Kaufentscheidung oder interessieren sich für das Thema? Wir haben zahlreiche Modelle in unserem diesjährigen Bewegungsmelder Test auf Herz und Nieren geprüft und eine Auswahl der Testsieger für Sie zusammengestellt.

Bewegungen mit einem bestimmten Muster bzw. mit definierten physikalischen Größen innerhalb eines Raumes oder eines Areals automatisch zu erkennen – das ist die Aufgabe eines Bewegungsmelders. In der Regel geht es bei der Verwendung dieser Meldeeinheit darum zu erkennen, ob sich in dem überwachten Bereich ein oder mehre Personen befinden und über diesen entsprechend  einen Alarm oder eine Funktion auszulösen.

Ein Bewegungsmelder arbeitet mit Strahlung. Dabei wird zwischen aktiver und passiver Strahlung unterschieden. Wird der Strahlungsbereich entweder durch Bewegung oder Temperaturveränderung beeinflusst erfolgt eine Reaktion. Je nach Bauweise können sich ebenso zwei Funktionsweisen in einem Gerät vereinen.

 

PlatzModellBesonderheitenBewertungAngebot & Testbericht
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Die grundsätzliche Funktionsweise

Ein Bewegungsmelder arbeitet mit Strahlung. Dabei wird zwischen aktiver und passiver Strahlung unterschieden. Wird der Strahlungsbereich entweder durch Bewegung oder Temperaturveränderung beeinflusst, erfolgt eine Reaktion. Je nach Bauweise können sich ebenso zwei Funktionsweisen in einem Gerät vereinen.

 

Unterschiedliche Bautypen

aktueller bewegungsmelder testZu den aktiv arbeitenden Geräten gehören die Bewegungsmelder, die entweder mit elektromagnetischen Wellen oder mit Ultraschall arbeiten. Passive Geräte arbeiten mit Infrarotstrahlung.

Aktive Meldeeinheiten auf Basis elektromagnetischer Wellen funktionieren mittels eines Dopplerradars oder Dauerstrichradars. Diese Geräte reagieren auf die Geschwindigkeit der Körper innerhalb ihres Strahlungsbereichs. Das gleiche Prinzip wird in Geschwindigkeitsmessgeräten zur Verkehrsüberwachung angewendet.

Bewegt sich der oder die Körper mit einer Geschwindigkeit oberhalb eines im Vorfeld definierten und eingestellten Bereichs, wird eine Aktion ausgelöst. Die Hochfrequenztechnik des Dopplerradars besitzt den Vorteil, dass die Strahlung auch Gegenstände wie Glas oder Holz durchdringen kann.

Ultraschall-Bewegungsmelder nutzen genau wie eine Fledermaus die Veränderung der Wellenlänge eines ausgestrahlten und von einem Körper zurückgeworfenen Ultraschalls.

Der passiv arbeitende Infrarot-Bewegungsmelder ist die am häufigsten genutzte Bauform. In diesen Geräten kommen piezoelektrische Kristalle zur Anwendung. Diese Kristalle reagieren auf Temperaturveränderung mit sich verändernden elektrischen Ladungen.

Bei einem Infrarot-Modell sind in der Regel zwei dieser piezoelektrischen Kristalle angeordnet, deren unterschiedliche elektrische Ladung bei plötzlich auftretenden Temperaturveränderungen zu einer Reaktion bei daran angeschlossenen Elektroden führt.

 

Anwendungsbereiche für Bewegungsmelder

Das berührungslose Anschalten einer Lampe, etwa an Hauseingängen, ist die wohl häufigste Form der Anwendung. Der Vorteil ist hierbei, dass im Dunkeln nicht erst nach einem Lichtschalter gesucht werden muss und die Lampe schon eingeschaltet werden kann, wenn die jeweilige Person noch relativ weit vom Eingangsbereich entfernt ist. So wird gleichermaßen der Weg zum Eingang beleuchtet.

Andrerseits schreckt eine frühzeitig mittels eines Bewegungsmelders eingeschaltete Lampe potenzielle Einbrecher ab, da diese meist lieber unerkannt im Dunkeln arbeiten. Damit die Bewegungsmelder nicht im Tageslicht die mit ihnen verbundenen Lampen einschalten, besitzen sie üblicherweise einen Dämmerungsschalter, der die Geräte erst bei einbrechender Dunkelheit in Funktion setzt und bei Morgengrauen wieder ausschaltet.

Im Weiteren verfügen handelsübliche Bewegungsmelder über eine Zeitschaltfunktion. Das bedeutet, dass die angeschlossenen Lampen nach einem vorher eingestellten Zeitintervall wieder abgeschaltet werden, wenn nicht erneut eine Bewegung im Erfassungsbereich erfolgt.
Im Gegensatz zu Modellen für Leuchten sind die Geräte in oder an Alarmanlagen immer aktiv beziehungsweise werden mit einschalten der Alarmanlage in Funktion gesetzt.

So genannte Präsenzmelder dienen in Innenräumen dazu, das Licht an- und auszuschalten. Diese Form der Bewegungsmelder besitzt eine hohe Empfindlichkeit, da die Geräte auch auf kleinste Bewegungen der im Raum befindlichen Personen reagieren müssen. Zusätzlich werden in den Präsenzmeldern Dämmerungsschalter verbaut, die das Licht bei unterschreiten eines Schwellwertes einschalten. In großen Bürogebäuden mit vielen Räumen werden diese Modelle zur Energieeinsparung verwendet.

 

Was ist beim Kauf zu beachten?

Heute werden oft Kombinationen aus Leuchten und Bewegungsmeldern angeboten, die gerade für Hofeinfahrten oder Eingangsbereiche geeignet sind. Diese Geräte sind so aufgebaut, das sich die darin befindliche Elektrik wie auch die Verkabelung aufeinander abgestimmt sind. Der Anschluss weiterer Lampen oder anderer Geräte sind hier nicht vorgesehen.

Für den Betrieb mehrerer Leuchten wird deshalb ein separater Bewegungsmelder benötigt. Abhängig ist dies natürlich zudem von der maximal möglichen Belastung der jeweiligen Meldeeinheit. Eine besonders effektive und sparsame Form des Einsatzes von Bewegungsmeldern ist die Kombination mit LED-Leuchten.

Werden die Meldeeinheiten für Alarmanlagen verwendet, sollten diese über eine Abdecküberwachung verfügen. Das bedeutet, dass diese Geräte eine Meldung an die Zentrale abgeben, wenn sie etwa bei nicht angeschalteter Alarmanlage durch Bedecken funktionsunfähig gemacht wurden.

 

Bei der Verwendung von Bewegungsmeldern in Innenräumen sollte darauf geachtet werden, dass Infrarot-Geräte für Räume mit Fußbodenheizung nicht geeignet sind. Das Aufheizen des Bodens wird von den Geräten als Bewegung erkannt.