Glasbruchmelder Test – Die Testsieger im Vergleich

Herzlich Willkommen! Sie haben Interesse an dem Thema und stehen eventuell kurz vor einer Kaufentscheidung? Dann sind Sie bei uns genau richtig. In unserem aktuellen Glasbruchmelder Test 2015 stellen wir die besten Modelle im direkten Vergleich vor.

Wie der Name es ja schon beschreibt, dient ein Glasbruchmelder dazu ein gebrochenes Glas, in der Regel Fensterglas, anzuzeigen. Wie jedoch das Brechen des Glases erkannt wird, dazu bestehen unterschiedliche Verfahren genauso wie zur Weiterleitung des Signals.

Die Top 3 der Modelle aus unserem Test finden Sie in der unten aufgeführten Tabelle:

 

Platz BesonderheitenBewertungAngebot & Testbericht
1.Safety First

✓ kinderleichte Bedienung
✓ Zuverlässiger Schutz
✓ Bis zu 4m² Fläche
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z. Testbericht
2.X4-Life Security

✓ Preisgünstig
✓ Zwei Empfindlichkeitsstufen
✓ Meist sehr zuverlässig
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3.Alecto GBA 10

✓ Alarmiert zuverlässig
✓ Empfindlichkeit regulierbar
✓ Visueller Alarm inkl.
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Wie funktioniert ein Glasbruchmelder?

Es wird zwischen passiven und aktiven Glasbruchmeldern unterschieden. Als passive Melder sind Systeme zu verstehen, die praktisch Teil einer bestehenden Situation sind und erst dann reagieren, wenn sich die Situation verändert. Als Beispiel könnte hier ein Lichtschalter angeführt werden, der erst auf manuellen Druck reagiert und das Licht an- oder ausschaltet. Genauso funktionieren passive Glasbruchmelder.

In der Regel sind passive Glasbruchmelder mit einem piezoelektrischen Sensor ausgestattet, der auf Veränderungen der Glasschwingungen reagiert. Übersteigen diese Schwingungen einen bestimmten Wert, etwa 100 kHz, löst der Sensor ein Signal aus. Passive Melder unterteilen sich in Raum überwachende, mit einem Mikrofon ausgerüstete Melder und Melder, die direkt auf der einzelnen Glasfläche angebracht sind.

Als aktive Glasbruchmelder sind Geräte zu verstehen, die zur Überwachung des Normalzustandes ein Signal aussenden und empfangen. Wird dieses Signal signifikant verändert, erfolgt eine Meldung. Dies kann ein Gerät sein, der mit einem Ultraschallsignal arbeitet, das permanent zwischen Sender und Empfänger ausgestrahlt wird. Heute sind hierbei sowohl Sender wie auch Empfänger im gleichen Gehäuse untergebracht.

Zerbricht das Glas, verändert sich das Ultraschallsignal beziehungsweise bricht ab und es erfolgt eine Alarmmeldung. Die zweite Möglichkeit im Bereich der aktiven Melder sind Geräte, an die auf oder in der Scheibe dünne Drähte angebracht sind. Diese stehen unter einer leichten elektrischen Spannung. Zerbricht das Glas und wird der Stromfluss dadurch unterbrochen, erfolgt entsprechend ein Signal.

 

Einsatzmöglichkeiten

Natürlich beziehen sich die Anwendungsgebiete für Glasbruchmelder überwiegend auf sicherheitstechnische Einrichtungen. Je früher der Alarm ausgelöst wird, desto eher können entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. Passive Modelle, die über ein Mikrofon ganze Räume überwachen, finden ihre Anwendung aber auch in gewerblichen Bereichen wie etwa den Treibhäusern von Gärtnereien.

Hier kann etwa ein durch Hagelschlag verursachter Fensterbruch gerade im Winter erheblichen Schaden an den empfindlichen Pflanzen anrichten. Raumüberwachende Modelle besitzen zwar den Vorteil, das durch die Zentralisierung nur ein Gerät für alle Fensterflächen eines Raumes benötigt werden, gegen einen Glasschneider sind aber auch sie machtlos.

Dies gilt im Übrigen ebenso für die aktiven Melder mit Ausnahme der verdrahteten Systeme, vorausgesetzt, dass das Drahtgeflecht dicht genug auf der Scheibe aufgebracht ist. Die Statistik allerdings ist wiederum auf Seiten der Glasbruchmelder, denn Glasschneider kommen bei Einbrüchen sehr selten zum Einsatz.

Da Wohnungseinbrüche heute überwiegend tagsüber stattfinden, wenn die Bewohner außer Haus sind, ist für die Einbrecher die benötigte Zeit der wichtigste Faktor. Ein doppeltes oder dreifaches Fensterglas sorgfältig auszuschneiden, benötigt viel Zeit und auch Erfahrung. Folglich gehen die weitaus meisten Diebe in der Form vor, dass die Scheibe kurzerhand eingeschlagen wird.

 

Was sollte beim Kauf beachtet werden?

Glasbruchmelder sind durchaus effektive Sicherheitseinrichtungen und können schon allein durch ihre sichtbare Anbringung abschrecken. Wenn die Geräte zudem über ein kleines Lichtsignal verfügen, etwa eine rote blinkende Leuchtdiode, verstärkt sich der abschreckende Effekt.

Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Geräte autark betrieben werden. Das bedeutet, dass die Modelle vom normalen Stromnetz unabhängig sind. Das können einzelne, batteriebetriebene Geräte sein oder Elemente einer größeren Alarmanlage, die über einen eigenständigen Stromkreislauf verfügt.

Voll vernetzte Alarmanlagen, die eine zentrale Steuerung besitzen und an die alle Sensoren, was Glasbruchmelder im Prinzip ja sind, gekoppelt sind, besitzen mit Sicherheit die größte Wirksamkeit. Solche Alarmanlagen sind etwa in der Lage, im Alarmfall eigenständig einen Notruf an zuvor abgespeicherte Telefonnummern abzusetzen. Dafür sind diese Anlagen nicht ganz preiswert.

Bei einer größeren Anlage mit verschiedenen Sensoren und Aktoren kommen schnell mehrere Hundert bis weit über Tausend Euro zusammen. Wesentlich preiswerter sind eigenständige Glasbruchmelder, die bei einer eingeschlagenen Scheibe einen Alarmton aussenden.

 

Dabei können Werte von bis zu 110 dB erreicht werden. Ein solcher Ton ist selbst tagsüber sehr gut zu hören und für den Einbrecher in unmittelbarer Nähe des Tones ist dies in der Regel gleichzeitig das Signal, sich schnellstmöglich und ohne Beute aus dem Staub zu machen.